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Wir waren in Wien auf der ersten europäischen Chatbot Konferenz. Über 400 Teilnehmer und 19 Speaker trafen sich am 14.10.2016 und haben uns eine Menge beigebracht. Ein kleiner Einblick in die fünf wichtigsten Learnings der Konferenz gibt es hier in diesem Beitrag.

Slack

Amir Shevat, Head of Developer Relations von Slack sieht Bots in ihrem Ökosystem als vitalen Bestandteil um die Produktivität zu steigern. So kann man mit einfach zu programmierenden Bots für Slack mehr und mehr Funktionalität anderer Tools die im Team genutzt werden in eine Oberfläche bringen. Anstatt also für einen Termin in die entsprechende Kalenderapplikation zu gehen, kann die gleiche Funktionalität auch mit einfachen Kommandos aus Slack heraus bedient werden.

IBM

Christoph Auer-Welsbach vom IBM Watson Team sieht einen Siegeszug von Chatbots im Servicesegment als sehr wahrscheinlich. Laut Studien von Gartner werden in naher Zukunft ein Großteil aller Kommunikation und Interaktion zwischen Kunde und Unternehmen nicht nur digital sondern vor allem auch ohne menschliches Einwirken stattfinden.

“By 2020, customers will manage 85% of their relationship with the enterprise without interacting with a human.”

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden setzt IBM auf Watson und erklären das Verstehen menschlicher Kreativität als Ziel.

Microsoft

Toby Bradshaw von Microsofts Bot Team gibt einen wichtigen Rat mit den auf den Weg: “Design for confidence.” Das Ziel einer Unterhaltung und die Voraussetzung um richtige Antworten an den Nutzer zu liefern ist sich sicher zu sein was der Nutzer will. Anstatt auf das wahrscheinlichste Bedürfnis einzugehen und zu hoffen, dass das schon stimmt, rät Bradshaw einfach zu fragen: ‘Hey, ich glaube du möchtest X, ist das korrekt?”

Meekan

Es ist besser bei der Entwicklung eines Chatbots sich auf ein Thema zu fokussieren. Denn wer nicht auf einem Haufen an Daten und Usern sitzt wird es schwer haben alles abzudecken. Ein Chatbot sollte zunächst in einem Fachgebiet richtig gut werden. Sei es Wetter oder Events. Fragen die User den Bot Sachen die er nicht abdeckt, kann man dies lieber spielerisch abtun aber nicht halbherzig der Anfrage nachkommen.

Alle Slides findet man hier: http://www.slideshare.net/mmatty5

Google

Googles eigenes Skynet — besser bekannt als Knowledge Graph — drückt man am besten in Zahlen aus. Über zwei Milliarden Entitäten verteilt auf 38.000 Typen und 54 Milliarden Fakten über diese, helfen dem Google Assistant mittlerweile Antworten auf fast alle Fragen zu finden.

Der enormen Vorsprung, den Google über die jahrelange Verarbeitung von Suchanfragen und Google Voice Daten zu so gut wie jedem Thema hat, ermöglicht einen ausgereiften Sprachassistenten wie den Google Assistant.

Ein Szenario wie im Film “Her” sei gar nicht mehr so weit weg — nur hoffentlich etwas weniger unheimlich.

Die Konferenz hat uns geholfen das noch relativ frische Thema Chatbots besser zu verstehen. Wir haben viele interessante Menschen getroffen und die Talks waren allesamt informativ. Falls im nächsten Jahr die Konferenz wieder stattfindet, sind wir auf jeden Fall dabei (UPDATE: Wir waren vor Ort – 6 Takeaways der Chatbotconf 2017).

Vielen Dankan dieser Stelle an den Organisator orat.io für die sehr interessante Konferenz.

Robert Weber

Robert Weber

Robert ist Mitgründer und entwickelt seit mehr als drei Jahren aktiv Chatbots. Bei knowhere ist er mitverantwortlich für das Conversational Design der Chatbots. Sie finden Ihn auf LinkedIn und Twitter.

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